 |  | | Theatervorplatz wird weder ein Stadtwald noch mit Riegel beb |
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Verfasst am: 20.10.2005 12:43 |
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| Unser-Jena |
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These und Antithese: Architektenvorschlag soll präzisiert werden. "Riegelbebauung" oder "Stadtwald" - zwischen diesen beiden Extremen bewegten sich bisher die Vorstellungen über eine künftige Gestaltung des Theatervorplatzes. Gestern befassten sich Stadtentwicklungs- und Kulturausschuss erstmals in gemeinsamer Sitzung mit der heiß diskutierten Thematik, denn es geht dabei auch und vor allem um die Zukunft der Kulturarena und des Theaterhauses. Ergebnis ist gewissermaßen ein Kompromiss, der Anerkennung fand und weiter präzisiert werden soll.
These und Antithese, so hatte es Ausschussvorsitzender Herwig Petter formuliert, sollten sich zu einer Synthese entwickeln und damit den Spagat vollbringen zwischen intensiver städtebaulicher Nutzung bis hin zu einer "löchrigen bis nicht hochbauseitigen" Entwicklung des Areals. Bürgermeister Christoph Schwind vertrat die These, dass eine Wiederherstellung der alten Baufluchten unter modernen städtebaulichen Gesichtspunkten ein dringendes Erfordernis sei - bei Beibehaltung des Theatervorplatzes für die Kulturarena und des Theaterhauses. Roman Rösener, Geschäftsführer des Theaterhauses, erläuterte an einem Modell die Vorstellungen der Theaterleute von der Zukunft des Platzes: Park mit Spielplatz, Gastronomie und Brunnen, flexible Tribünen. Das Instrument der Bürgerbefragung brachten er als auch Tilo Schieck (Grüne) in die Diskussion. Mit den Worten "die Stadt kann nicht aus Wald bestehen", meinte dies Peter Schulze (SPD) interpretieren zu müssen. Dr. Gläser (PDS) korrigierte, dies sei kein Wald mit Hochstand, sondern eine Bepflanzung mit 15 Bäumen. Alles findet in den Intentionen der Architekten Stock und Trzebowski als Leute vom Fach vereint, die die Gesamt-Fläche (einschließlich des ehemaligen Maschinenbauhandels) im Auftrag der Stadt untersuchten: Eine Baumreihe sollte die Arenafläche vom Parkplatz trennen, neue Wegebeziehungen zwischen Neugasse zur Schillerstraße eingeschlossen. Auf dem Parkplatz könnte als Interims- oder auch endgültige bauliche Lösung ein flacher, gläserner Bau entstehen, der mit den städtebaulichen Prämissen konform geht und gleichzeitig Durchblicke zur Arena und dem Theaterhaus ermöglicht. Die weitere Verfahrensweise: Für März - Verzögerung nicht ausgeschlossen - ist die Auslegung des Bebauungsplanes vorgesehen, für die sich Christoph Schwind rege Bürgerbeteiligung wünscht. Eine zweite Diskussionsrunde soll es bis zum Juni geben. 29.01.2004, Frank Döbert, otz.de |
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