 |  | | Vernetztes Haus als intelligentes Heim |
|  |
Verfasst am: 31.07.2008 11:07 |
|
|
| Unser-Jena |
| Admin |
 |
 |
| Anmeldedatum: 19.10.2005 |
| Beiträge: 2132 |
| Wohnort: Jena |
|
|
 |
 |
 |
|
hier wird die grundlage für neuen ärger, kriminalität, prozesse usw. gelegt, weil technikverspielte menschen nicht weiter denken, als ihr hirn reicht.
dies haben wir immer bei "großen" ideen; z. b. atomkraft, internet, ec-karte usw. und dann wird später gesagt "das hatte ich so nicht gewollt".
natürlich sind diese dinge positiv und erleichtern einiges. nur gibt es dann immer die negative seite. z.b. bei der ec-karte haben wir seit jahren den mißbrauch, wo kunden versichern, dass sie die pin nicht bei der gestohlenen karte hatten und dass trotzdem jemand damit geld abgehoben hat. da gibt es dann fachleute, die nachweisen, dass das pin-verfahren knackbar ist und auch gerichte haben sich schon zigfach damit beschäftigen müssen, ohne dass es zu einem positiven ende kam. die zahl der mißbräuche steigt jährlich.
und genau das wird bei vernetzten häusern passieren, die nicht ein geschlossenen system sind, sondern nach außen kommunizieren; entweder online über kabel oder per funk.
es wird drei arten von tätern geben:
1. der unfugmacher, der nur mal jemanden einen streich spielen möchte oder sich langweilt
2. der bewusste schädiger, der sich aber nicht vorrangig selber bereichert, sondern für jemanden anderen handelt und hierfür eventuell entlohnt wird
3. der einbrecher, der es jetzt einfacher hat
diese müssen sich nur per hackerangriffen in das system begeben und können dann dies oder jenes anstellen was sie wollen und wenn mir jetzt ein oberschlauer computerspinner dagegenhält, dass das system sicher sei, dann soll der mir mal erklären, warum man in die sichersten computersystem der welt bis heute hacken kann!
http://www.focus.de/digital/computer/ufo-hacker-brite-soll-an-usa-ausgeliefert-werden_aid_321292.html
was wird passieren:
- die täter haben sich netzzugang verschafft
tätergruppe 1:
- schalten mal dieses oder jenes gerät ein oder aus, egal, ob jemand im haus ist oder hinterlässt irgendwelche nachrichten usw.
- macht sonstigen unfug oder schaden mit den geräten, egal was möglich ist
tätergruppe 2:
- schalten auch geräte ein und aus, aber nur wenn niemand daheim ist, um z.b. den wasserverbrauch oder stromverbrauch zu erhöhen. wenn sich dann die hauseigentümer bei der abrechung wundern, warum sie solch hohe verbräuche haben, dann können sie nicht nachweisen, dass sie es nicht verbraucht haben. und selbst wenn sie den nachweis erbringen könnten, müssten sie zahlen, denn der anbieter hat die leistung erbracht und nur der "schädiger" müsste schadenersatz leisten; wenn man ihn denn bekäme. wie will man eventuell dem versorger nachweisen, dass er diesen hack und den verbrauch in auftrag gegeben hat, wenn die täter im ausland sitzen?
- lässt geräte technisch defekt gehen, damit sie ausfallen und ersetzt werden müssen. ob dies eine versicherung bezahlt, wage ich mal zu bezweifeln.
- schaltet kühlschrank und tiefkühltruhe aus und lebensmittel verderben
tätergruppe 3:
- die täter öffnen sich die türen und fahren mit getarntem lkw (möbeltransport o.ä.) vor und räumen die bude leer. wie will der hausbesitzer dann nachweisen, dass ein einbruch stattfand? und selbst wenn, dann müsste er der versicherung erklären, warum man so einfach in das haus käme und die könnten sich weigern, den schaden zu ersetzen. schon heute gibt es einbruchsvarianten, die keine sofort erkennbaren einbruchspuren hinterlassen. eine ist der schlagschlüssel, wo kein türschloss beschädigt aber geöffnet wird.
zur tätergruppe 1. könnte man dann auch jugendliche zählen, die aus frust oder liebeskummer derartige handlungen machen oder anders motivierte täter.
wenn man heute schon diebesbanden schwer in den griff bekommt, wie soll es denn dann aussehen?
selbst wenn man meine (und nicht nur meine) bedenken ernst nehmen würde, glaube ich, die lobby der verkäufer solcher systeme wird es am markt durchdrücken und ich kann nur hoffen, dass diese system so teuer sind, dass es sich nur eine begrenzte anzahl von menschen leisten kann.
| Zitat: | Die intelligente Badewanne ferngesteuert mit Wasserstopp, eine auf Sprache reagierende Armatur oder der intelligente Kühlschrank mit Nachbestellungsautomatik. In den Laboren basteln die Wissenschaftler am heimischen Leben von Morgen. Das technisierte Haus, auf Knopfdruck alle Systeme steuernd, ist aber keine ferne Zukunft mehr. Was Technik schon heute an Hauskommunikation ermöglicht, wird auf der Berliner Messe "e/home - Das intelligente Heim“ vorgestellt.
Wie der vernetzte und ferngesteuerte Haushalt, ein Modellversuch des Fraunhofer Instituts funktioniert, können die Besucher am Messestand des Innovationszentrum intelligentes Haus Duisburg in den Hallen unter dem Funkturm vom 29. bis 31. August ausprobieren, sagt Reinhard Bank von der Messe Berlin. Jeder kann aus dem Urlaub per Handy sein Urlaubsfoto verschicken, aber aus der Ferne kann nicht nachgeprüft werden, ob das Bügeleisen zu Hause ausgestellt ist. Dies wird sich mit dem vernetzten Haus ändern. Was derzeit machbar ist in der zunehmenden Kommunikationswelt, wird in Berlin präsentiert.
"Erste Geräte für das intelligente Heim sind mittelfristig marktreif“, lautete kürzlich die Prognose von Viktor Grinewitschus, technischer Leiter des Projekts in Duisburg. Mit der Vernetzung von Heizung, Fernseher, Kühlschrank sowie Anwesenheitssensoren oder Leuchten könnten Einsparungen aller Art erschlossen werden. Die Duisburger Projektmacher schätzen, dass im deutschsprachigen Raum rund fünfzig Millionen Objekte für intelligente Haussysteme in Frage kommen.
Die Messe Berlin sieht sich mit der zweiten e/home nach dem Jahr 2000 auf einem erfolgreichen Weg. Messegeschäftsführer Christian Göke zitiert Erhebungen, wonach der Markt für Hard- und Software für intelligente Heime weltweit bis 2006 um das siebenfache auf 9,2 Milliarden US-Dollar steigen wird. Nach der ersten weltweiten Kongressmesse mit universellem Überblick rund um das intelligente Heim erwartet Göke Ende August mehr Aussteller und Besucher.
Mit einer Haus-Vernetzung wird sich ein neues Berufsbild ergeben. Denn der klassische Handwerker mit speziellem Wissen allein wird Defekte im elektronischen Haus kaum noch beheben können, sind sich die Fachleute sicher. Spannend dürfte der Kongress mit der Diskussion sensibler, noch nicht gelöster Probleme werden. Ganz oben steht das Thema Datensicherheit und Privatsphäre. "Wir erproben nicht nur neue Sicherheitssysteme für Einbruch, Feuer und Wasser, sondern auch, wie die Privatsphäre vor unbefugten Netzpiraten geschützt werden kann“, erläutert Grinewitschus.
Quelle: http://www.3sat.de/nano/tipps/35768/index.html |
|
|
|
|
|
Verfasst am: 25.08.2008 12:47 |
|
|
| Unser-Jena |
| Admin |
 |
 |
| Anmeldedatum: 19.10.2005 |
| Beiträge: 2132 |
| Wohnort: Jena |
|
|
 |
 |
 |
|
Kühlschrank küsst Fernseher
Braucht eine Waschmaschine einen Internetanschluss? Mit solchen Fragen beschäftigen sich die Experten ab Freitag auf der Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin. Dort räumen in diesem Jahr die Hersteller von Unterhaltungselektronik der Haushaltsgeräteindustrie erstmals Raum auf ihrer wichtigsten Messe ein - für viele verwunderlich.
Doch Grund dafür sind die veränderten Strukturen im Handel. Allerorten lösen Elektrogroßmärkte die kleineren Fachhändler ab. Media Markt, Saturn und Co. bieten alles an, was einen Stecker hat - von der elektrischen Zahnbürste bis zum Plasma-Fernseher, Die Großeinkäufer wollen auf dem Gang durch die Messehallen folglich auch die komplette Palette an Neuheiten sehen.
Denn die Messe ist immer noch nicht nur ein Schaukasten für Verbraucher, sondern eines der wichtigsten Geschäftstreffen der Branche. "Die IFA ist eine echte Ordermesse. Dort wird Geschäft gemacht und konkret geplant, zum Teil schon über das laufende Jahr hinaus", sagt Frieder Löhrer, Chef des größten deutschen Fernsehgeräte-Herstellers Loewe. Viele Hersteller und Händler sowohl von "brauner Ware" (fürs Wohnzimmer) als auch von "weißer Ware" (für Waschküche und Keller) richten ihre Blicke bang auf das kommende Weihnachtsgeschäft. Die Angst vor einem Abschwung könnte die Sparsamkeit der Deutschen neu beleben, fürchten sie.
"Ich gehe davon aus, dass die Konsumelektronik auch 2009 ein leichtes Wachstum in Deutschland verzeichnen wird", macht Loewe- Aufsichtsratschef Rainer Hecker der Branche in einem Interview mit "Euro am Sonntag" Mut. Hecker ist auch Aufsichtsratschef des IFA-Veranstalters GfU. "Die Wachstumskurve wird flacher und 2009 erwarten wir ein schwieriges Jahr", warnt allerdings der Unterhaltungselektronik-Experten Jürgen Boyny vom Marktforscher GfK.
Durchbruch für HDTV lässt auf sich warten
Zumal es in der Unterhaltungselektronik derzeit nicht viel wirklich Neues gibt. Zwar werden die Flachbildfernseher immer größer, flacher und zum Teil auch hochauflösender, doch die große Begeisterung der vergangenen Jahre ebbt allmählich ab - auch weil die IFA inzwischen jedes Jahr stattfindet statt alle zwei Jahre, sich das Entwicklungstempo aber nicht verdoppelt hat.
Damit die neuen Fernsehgeräte ihren Vorteil ganz ausspielen können, müsste in Deutschland das hochauflösende TV-Signal HDTV weiter verbreitet sein. Nur einige Spartensender, der Kulturkanal Arte sowie der Bezahlsender Premiere bieten Programme in einer Auflösung, die fünfmal höher ist als herkömmliches Fernsehen. Doch den Durchbruch könnten erst die öffentlich-rechtlichen Sender bringen. ARD und ZDF wollten zwar schon die Olympischen Spiele in Peking in der neuen Qualität übertragen, verschoben die Umstellung aber auf die Winterspiele 2010. Bei den südlichen Nachbarn in Österreich und der Schweiz konnten die Zuschauer dagegen bereits Fouls und Tore der Fußball-Europameisterschaft gestochen scharf betrachten.
Wenn der Techniker nicht mehr klingelt
Dennoch hoffen die Hersteller weiter auf die Verwirklichung des Traums vom digitalen Zuhause. Das Geschäft mit Produkten für die Vernetzung aller Fernseher und Radiogeräte mit Computer und dem Internet ist trotz aller noch klein. Die Einbindung weiterer Haushaltsgeräte könnte hier Fortschritte bringen. So können die Verbraucher vielleicht eines Tages tatsächlich vom Büro per E-Mail ihre Waschmaschine starten oder den Backofen vorheizen. Der Traditionshersteller Miele präsentiert auf der IFA eine Kooperation mit der Haustechnikfirma Busch-Jäger, die künftig sogar eine Fernwartung einer Waschmaschine bieten können soll. Dafür braucht sie dann auf jeden Fall einen Datenanschluss.
n-tv.de, 25.08.2008 |
|
|
|
|
 |  | | Nokia steuert Häuser übers Netz |
|  |
Verfasst am: 28.11.2008 15:37 |
|
|
| Unser-Jena |
| Admin |
 |
 |
| Anmeldedatum: 19.10.2005 |
| Beiträge: 2132 |
| Wohnort: Jena |
|
|
 |
 |
 |
|
man sollte an das haus noch ein schild anbringen: "Hacker erwünscht!"
| Zitat: | Nokia steuert Häuser übers Netz
Der Mobilfunkhersteller Nokia will mit seiner Heimsteuerungsplattform "Nokia Home Control Center" unterschiedliche Haushaltsgeräte wie Waschmaschinen, Fernseher oder Beleuchtungsanlagen per Smartphone und PC steuern. Bei der Steuerung von Heizungen arbeitet Nokia dabei mit dem deutschen Energieversorger RWE zusammen.
Das "Nokia Home Control Center" (HCC) verbindet mobile Geräte und PCs über Draft-N-WLAN mit den Haushaltsgeräten. Will man aus der Ferne über das Internet zugreifen, baut das Gateway virtuelle private Netze auf. Die eingebaute Basisstation funkt zusätzlich per Z-WAVE, einem Funkstandard für die Heimautomation, der bis zu 232 Geräte über ein Mesh-Netzwerk im 900-MHz-ISM-Band ansprechen kann. Optional steht auch GSM/GPRS bereit. Das Gerät besitzt außerdem vier USB-2.0-Schnittstellen, einen SD-Cardreader und einen Gigabit-Ethernet-Switch mit vier LAN- und einem WAN-Port. Im Inneren des Geräts steckt eine 533-Mhz-CPU, 256 MByte RAM und 6 GByte Speicher. Als Betriebssystem soll ein OpenWRT-Linux mit Kernel 2.6 zum Einsatz kommen. Alle im HCC verwendeten Protokolle und APIs seien für Drittanbieter offen, sodass sich das automatisierte Haus auch über Geräte anderer Hersteller steuern lassen sollen. Nötig sei laut Nokia lediglich ein ein SSL-tauglicher Browser.
Ein erstes Produkt der RWE-Nokia-Zusammenarbeit soll Ende 2009 ein fernsteuerbares Heizungsthermostat und eine zentrale Steuereinheit sein. Informationen für die Schnittstellen und Protokolle sollen sich über die Nokia-Website smarthomepartnering.com/cms/ abrufen lassen, wobei Nokia die vollständigen Informationen erst nach einer Anmeldung und der Unterzeichnung eines Geheimhaltungsvertrags herausgibt. (rek/c't)
heise.de, 28.11.2008 |
|
|
|
|
|
 |  | | Cyberkriminelle ermöglichten illegales Abholzen des brasilia |
|  |
Verfasst am: 16.12.2008 10:59 |
|
|
| Unser-Jena |
| Admin |
 |
 |
| Anmeldedatum: 19.10.2005 |
| Beiträge: 2132 |
| Wohnort: Jena |
|
|
 |
 |
 |
|
hier mal ein bsp. zu der tätergruppe 2, wie sie schon heute in anderen bereichen der computerkriminalität tätig sind. wer will mir allen ernstes glaubhaft machen, dass ein onlinevernetztes haus besser gegen onlineangriffe abgesichert ist?
| Zitat: | Cyberkriminelle ermöglichten illegales Abholzen des brasilianischen Regenwaldes
Angreifer sind in Computer der brasilianischen Regierungen eingedrungen und haben es 107 Unternehmen ermöglicht, illegal Holz im Regenwald im Wert von 833 Millionen US-Dollar zu schlagen. Das sind 1,7 Millionen Kubikmeter Holz, berichtet die Umweltorganisation Greenpeace.
Danach wurden die Cyberkriminellen von Unternehmen angeheuert, um die von der brasilianischen Regierung angelegten Daten über Holzexporte zu manipulieren. Betroffen war der brasilianische Bundesstaat Para, in dem die Kontrolle über die Schutz des Regenwalds und über die Abholzgenehmigungen nur über ein Internetsystem erfolgt. Nach den gegenwärtig gültigen Regelungen darf ein Unternehmen in einem Jahr nur eine bestimmte Menge an Holz schlagen. Sobald die Höchstmenge erreicht wird, werden von den lokalen Behörden keine Transportgenehmigungen mehr erteilt. Die Angrweifer haben diese Daten verändert, wodurch die Unternehmen bislang unbemerkt mehr als die eigentlich genehmigte Menge an Holz schlagen und ausführen konnten.
Der Staatsanwalt Daniel Avelino bereitet die Klage gegen die Unternehmen und gegen 202 Verdächtige vor, gegen die seit April 2007 ermittelt wird. Laut Greenpeace ist dieser aufgedeckte Betrug nur die Spitze des Eisbergs, "weil dasselbe Computersystem in zwei weiteren Bundesstaaten verwendet wird". Greenpeace warnt, dass nicht nur solche Betrügereien die Entwaldung beschleunigen, sondern im Parlament gerade eine Gesetzesvorschlag verhandelt wird, der die Rodung des Amazonas-Regenwaldes noch erheblich ausdehnen würde. Während Waldbesitzer jetzt bis zu 20 Prozent ihres Territoriums roden dürfen, sollen sie das Recht erhalten, die Hälfte zu entwalden. (fr/Telepolis)
heise.de, 16.12.2008 |
|
|
|
|
|
 |  | | Kriminelle stehlen 9 Millionen Dollar in weltweitem Coup |
|  |
Verfasst am: 06.02.2009 13:12 |
|
|
| Unser-Jena |
| Admin |
 |
 |
| Anmeldedatum: 19.10.2005 |
| Beiträge: 2132 |
| Wohnort: Jena |
|
|
 |
 |
 |
|
hier mal ein bsp., wie schon heute kriminelle arbeiten, die dann später sich mit dem eindringen in ein derartiges haus sehr leicht tun werden, denn diese straftaten mit den geldkarten ist schon ne hausnummer.
| Zitat: | Mit geklonten Debit-Karten haben US-Berichten zufolge Kriminelle innerhalb weniger Stunden neun Millionen US-Dollar von Konten abgehoben. Die zum Erstellen der Karten erforderlichen Daten stammten offenbar aus einem Ende 2008 bekannt gewordenen Angriff auf den Finanzdienstleister RBS World Pay, der für Unternehmen die Auszahlung von Lohngeldern vornimmt. Dabei hatten die Eindringlinge laut RBS die Daten von 100 Karten aussspioniert.
Nach Angaben des FBI führten die Kriminellen den Coup sehr koordiniert durch. So hätten sie das Geld am 8. November 2008 von 130 Geldautomaten in 49 Städten weltweit, darunter Atlanta, Chicago, New York, Montreal, Moskau und Hongkong im 30-Minuten-Takt abgehoben. Das besondere an dem Coup: Normalerweise ist die Summe der Auszahlungen am Automaten pro Tag begrenzt. Vermutlich hatten die Hacker bei dem Einbruch in das Netz von RBS aber nicht nur die Daten gestohlen, sondern auch die Limits manipuliert. Damit konnten die Täter dann über höhere Summen verfügen.
Zwar habe man von vielen Abhebern Videoaufnahmen. Dabei soll es sich aber nur um "Casher" handeln, die die "Drecksarbeit erledigen". Dennoch erhofft sich das FBI, von einem Casher Informationen zum Auftraggeber zu erhalten. Derzeit habe man jedoch noch keine Täter gefasst.
Erst kürzlich hatte der Zahlungsdienstleister Heartland Payment Systems zugegeben, dass Unbekannte bösartige Software in seine Systeme eingebracht und über mehrere Wochen hinweg Kreditkartendaten ausspioniert hatten.
heise.de, 06.02.2009 |
|
|
|
|
|
 |  | | GhostNet-Auswirkungen unklar |
|  |
Verfasst am: 31.03.2009 09:42 |
|
|
| Unser-Jena |
| Admin |
 |
 |
| Anmeldedatum: 19.10.2005 |
| Beiträge: 2132 |
| Wohnort: Jena |
|
|
 |
 |
 |
|
und da will man den eindruck erwecken, dass so ein popeliges vernetztes haus sicherer ist, als hochsensible computer? lächerlich! finger weg von dem unfug!
| Zitat: | Nach der Enttarnung eines international operierenden Spionagenetzes im Internet hüllen sich deutsche Behörden in Schweigen. Weder das Auswärtige Amt in Berlin noch das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) in Köln wollen eine Einschätzung abgeben, in welchem Umfang Deutschland oder deutsche Vertretungen im Ausland betroffen sein könnten.
Nach Erkenntnissen kanadischer Forscher hat das Netz weltweit in weniger als zwei Jahren mindestens 1295 Rechner in 103 Ländern ausgespäht und zahllose Dokumente gestohlen. Auch einige ausländische Botschaften in Deutschland stehen auf der Liste.
Nach seiner Aufdeckung fuhr das von den Forschern "GhostNet" (Geisternetz) getaufte Netzwerk seine Aktivitäten zurück. Die Wissenschaftler des Munk-Zentrums für Internationale Studien der Universität Toronto berichteten bei einer Pressekonferenz, nach zunächst unverändertem Tempo seien die Aktionen eingeschränkt worden.
Weckruf für Politik
Der federführende Wissenschafter Ron Deibert nannte die Erkenntnisse einen Weckruf für die Politik. "Was wir sehen, ist ein internationales Verbrechen. Wir müssen anfangen, über Wege einer Waffenkontrolle im Cyberspace nachzudenken", forderte er.
Dem am Wochenende im Internet veröffentlichten Bericht zufolge sind bis zu 30 Prozent der infizierten Rechner "hochrangige Ziele" wie Regierungsstellen, Außenministerien, Medien und internationale Organisationen. Auf der Liste stehen auch die indische, portugiesische und cypriotische Botschaft in Deutschland sowie die deutsche Botschaft in Australien.
Eine BfV-Sprecherin erklärte dazu auf Anfrage lediglich: "Der Fall bestätigt unsere bisherige Einschätzung." Solange die Untersuchung aus Toronto nicht im Detail bekannt sei, könnten keine konkreten Angaben gemacht werden. Das für die Frage zuständige Auswärtige Amt wollte sich zu der Studie nicht äußern.
Spionageaktivitäten
Nach einer Publikation des Verfassungsschutzes von Ende 2008 zum Thema Spionage ist auch Deutschland "bedeutendes Aufklärungsziel" für die "Nachrichtendienste einer Reihe von Staaten" - wegen seiner wichtigen Rolle in EU und NATO, aber auch aufgrund seiner geopolitischen Lage. "Hauptträger der Spionageaktivitäten seien derzeit die Russische Föderation und die Volksrepublik China", heißt es darin. Eine zunehmende Bedeutung gewännen dabei "internetbasierte Angriffe auf Computersysteme" auch von Regierungsstellen.
"GhostNet" arbeitet nach Erkenntnissen der kanadischen Forscher vor allem über Rechner in China. Belege für eine Beteiligung der chinesischen Regierung fanden die Forscher jedoch nicht.
Nach Einschätzung des IT-Sicherheitsexperten Christoph Fischer haben die noch unbekannten Computer-Spione nicht einmal ausgeklügelte Werkzeuge benutzt. "Das ist Technik auf dem Stand von vor zehn Jahren", sagte Fischer. Das Abgreifen von Tastatureingaben und Ausspähen durch die PC-Videokamera seien altbekannte Tricks. Vermutlich seien die Angreifer durch eine Schwachstelle des Dokumentenformats PDF in die fremden Rechner eingedrungen, sagte Fischer. Diese Lücke sei besonders anfällig, wenn auf dem Rechner die Scriptsprache JavaScript für die Darstellung in einem Web-Browser aktiviert sei.
n-tv.de, 31.03.2009 |
|
|
|
|
|
Verfasst am: 08.04.2009 18:58 |
|
|
| Unser-Jena |
| Admin |
 |
 |
| Anmeldedatum: 19.10.2005 |
| Beiträge: 2132 |
| Wohnort: Jena |
|
|
 |
 |
 |
|
noch ein bsp., was hacker schon heute anstellen und da ist son popeliges vernetztes haus nicht mal ne aufwärmübung.
| Zitat: | "Schläfer" im US-Stromnetz
Hacker sind nach Angaben des "Wall Street Journal" in das US-Stromnetz eingedrungen. Sie hätten in dem computergesteuerten System Programme hinterlassen, die dazu benutzt werden könnten, die Elektrizitätsversorgung im ganzen Land zu stören, berichtet die Zeitung unter Berufung auf US- Sicherheitsbehörden.
Hacker aus China und Russland?
Danach vermuten die amerikanischen Stellen, dass die Hacker aus China, Russland und anderen Ländern stammen und darauf abzielen, das US-Stromnetz navigieren zu können. Sie hätten nicht versucht, die Infrastruktur zu beschädigen, könnten dies jedoch in einem Krisen- oder Kriegsfall versuchen, zitierte das Blatt die Experten.
US-Heimatschutzministerin Janet Napolitano hatte die Verbesserung der Sicherheit von Computernetzwerken bei ihrem Amtsantritt im Januar als einen der Schwerpunkte ihrer Arbeit bezeichnet. Befürchtet werden unter anderem Hackerangriffe auf bedeutende Infrastrukturbereiche mit dem Ziel der Sabotage.
"Hochrangige" Ziele
Ende März war bekannt geworden, dass ein in China angesiedeltes Netzwerk offenbar Computer von Behörden und Privatpersonen in 103 Ländern ausspioniert hatte. Bis zu 30 Prozent der mindestens 1295 ausspionierten Rechner seien "hochrangige Ziele" wie die Computer von Außenministerien, Botschaften, internationalen Institutionen, Medien und Organisationen gewesen, hatte es in einem Bericht des Munk-Zentrums für Internationale Studien der Universität von Toronto geheißen. Eine Beteiligung der chinesischen Regierung an "GhostNet" ("Geisternetz") ließ sich demnach nicht nachweisen. In China leben die meisten Internetnutzer weltweit.
dpa, AFP, n-tv.de, 08.04.2009 |
|
|
|
|
|
 |  | | Hacker drangen in Systeme der US-Flugkontrolle ein |
|  |
Verfasst am: 08.05.2009 16:05 |
|
|
| Unser-Jena |
| Admin |
 |
 |
| Anmeldedatum: 19.10.2005 |
| Beiträge: 2132 |
| Wohnort: Jena |
|
|
 |
 |
 |
|
ich erspare auch hier weiteren kommentar, denn der beitrag sagt alles.
| Zitat: | Einem Bericht (PDF-Datei) der US-amerikanischen Flugaufsichtsbehörde Federal Aviation Administration (FAA) zufolge sind in den vergangenen Jahren mehrfach Hacker über das Internet in Systeme der Flugüberwachung eingedrungen. Dies sei so weit gegangen, dass sie in der Lage waren, die Stromversorgung für die Server abzuschalten.
Anfang 2009 seien Hacker in einen Webserver eingedrungen und hätten sich von dort aus weitergearbeitet und Zugriff auf persönliche Daten von 48.000 derzeitigen und ehemaligen FAA-Mitarbeitern gehabt. In anderen Fällen hätten Eindringlinge ein Administratorpasswort ausgespäht und damit eigene Programme auf Domain-Controllern der Westküsten-Überwachung installiert. Im Jahr 2006 zwang ein sich ausbreitender Virus die FAA sogar, Teile der Flugkontrolle in Alaska abzuschalten.
Zwar hätten die Einbrüche in den meisten Fällen nur den Betrieb von Verwaltungsnetzen gestört, aber derartige Angriffe könnten sich über interne Verbindungen schnell auf die Systeme des Flugbetriebs weiterverbreiten. Damit wären die Echtzeitüberwachung des Luftraums, die Kommunikation und die Verarbeitung von Fluginformationen gefährdet.
Einer der Gründe für die vielen Schwachstellen sei die Einführung kommerzieller Software und Umstellung auf IP-basierte Netze zur Modernisierung der Flugkontrolle. Verglichen mit dem Einsatz (vergangener) proprietärer Software sei das Risiko durch Software von der Stange gestiegen. Insbesondere unzureichend gesicherte Web-Anwendungen stellen laut Bericht derzeit ein großes Problem dar.
Der Report kommt zu dem Schluss, dass es keine Frage mehr sei, ob ein solcher Angriff mit desaströsen Folgen geschieht, sondern nur wann. Daher seien schnell Maßnahmen zur Sicherung zu ergreifen. Dazu seien in ersten Bereichen bereits Intrusion-Detection-Systeme installiert worden. (dab/c't) heise.de, 08.05.2009 |
|
|
|
|
|
Verfasst am: 18.06.2009 13:00 |
|
|
| Unser-Jena |
| Admin |
 |
 |
| Anmeldedatum: 19.10.2005 |
| Beiträge: 2132 |
| Wohnort: Jena |
|
|
 |
 |
 |
|
Die Zeit "dummer Häuser" läuft ab. Bald wird Gebäudeautomation in Privathäusern Standard sein, so wie sie es in vielen Büro- und Verwaltungsgebäuden bereits jetzt ist.
Eine große Zukunft für intelligente Häuser sehen jedenfalls die Hersteller solcher Technik. Dagegen stehen aber hartnäckige Vorurteile: "Vernetzte Häuser werden von vielen Bauherren noch skeptisch als teure Spielerei ohne praktischen Nutzwert betrachtet", sagt Klaus Jung, Geschäftsführer des Fachverbands Installationsgeräte und -Systeme (ZVEI) in Frankfurt.
Viele hätten auch Angst, sich von der vermeintlichen Allmacht der Technik in den eigenen vier Wänden beherrschen zu lassen. Wer ein Haus baut oder modernisiert, plane deshalb weiterhin meist Elektroinstallation, Sanitär-, EDV- oder Heizungs-, Klima- und Lüftungstechnik getrennt voneinander - und vergebe damit die Chance, eine technisch zeitgemäße Immobilie zu besitzen.
Für Energieeinsparung und Komfort
Schuld an der fehlenden Akzeptanz sind laut Jung zu einem gewissen Teil Marketingstrategen: "Statt auf praktische und verbraucherorientierte Aspekte zu setzen, wurden zunächst futuristisch anmutende Szenarien herausgestellt." Gern beschrieben worden seien vor allem Möglichkeiten, auf dem Heimweg per Handy einen vorbereiteten Braten zu garen oder Badewasser einzulassen. Auch die Konzentration auf Kühlschränke, die via Internet einkaufen, trage zur Skepsis bei.
Die Vernetzung von Gebäudetechnik und Geräten sei aber nicht nur eine Spielerei für Technikfans. "Die Vernetzung der Technik kann helfen, Energie einzusparen", erklärt Jung. So könnten beispielsweise Fenster und Heizungsventile vernetzt werden. Wird dann ein Fenster geöffnet, regelt sich automatisch die Heizung herunter. Automation könne zudem den Schutz vor Wasserschäden, Stromschäden oder Einbrüchen erhöhen.
In erster Linie sollen "intelligente Häuser" aber komfortabler sein. Ihre Bewohner könnten sich beispielsweise das Bedienen der Lichtschalter per Hand sparen, indem sie bestimmte Lichtszenen programmieren, sagt Peter Sieger vom Unternehmen Busch-Jaeger Elektro in Lüdenscheid in Nordrhein-Westfalen. Darüber hinaus kann die "Intelligent-Home-Technologie" laut Jung auch die Betreuung von alleinlebenden Senioren und Behinderten erleichtern.
Über Funkverbindungen lassen sich Haustechniksysteme unterschiedlicher Hersteller vernetzen und mit einem einzigen Handsender bequem steuern. "Per Knopfdruck kann man Dachfenster, Sonnenschutz, Garagentor und Haustür von einem beliebigen Punkt im Haus aus bedienen", erklärt Oliver Rilling vom Unternehmen Somfy in Rottenburg bei Tübingen.
Standardisierte Bus-Systeme
Neben Insellösungen können auch ganze Häuser herstellerunabhängig vernetzt werden. "Voraussetzung ist die sogenannte Bus-Technik", erklärt Sieger. Aus der Vielzahl von Bus-Systemen habe sich in Europa KNX als Standard durchgesetzt. KNX soll sicherstellen, dass alle Komponenten in einer gemeinsamen Sprache kommunizieren, unabhängig vom Hersteller und von der Anwendung.
Auf diese Weise könnten alle Funktionen über ein einheitliches System gesteuert werden. Zum Beispiel sei es möglich, dass das Haus regelrecht erwacht, sobald die Tür aufgeschlossen wird. Und für den Feierabend könne programmiert werden, dass sich die Heizung automatisch auf die Wohlfühltemperatur einstellt, die Jalousien geschlossen und das Licht gedimmt wird.
Eine bestehende Installation kann laut Sieger problemlos umprogrammiert und durch den Anschluss neuer Komponenten erweitert werden. Auf diese Weise ließe sich das Haus ebenfalls den sich verändernden Bedürfnissen der Bewohner anpassen - so gibt es auch keine Schwierigkeiten, wenn die Immobilie den Besitzer wechselt.
sueddeutsche.de, 18.06.2009 |
|
|
|
|
Verfasst am: 25.02.2010 09:55 |
|
|
| Unser-Jena |
| Admin |
 |
 |
| Anmeldedatum: 19.10.2005 |
| Beiträge: 2132 |
| Wohnort: Jena |
|
|
 |
 |
 |
|
hier mal ein aktuelles bsp., wozu kriminelle schon heute in der lage wären und wohl bald sind
| Zitat: | Sie haben Ihr Ziel verfehlt
Alltagstechnik mit Tücken: Hacker könnten die Signale von GPS-Satelliten fälschen - und damit nicht nur Autofahrer in die Irre führen, sondern auch Kriminellen Tür und Tor öffnen.
Ein teuflischer Plan: Um an eine Exklusivstory von einem Gefecht zwischen amerikanischen und chinesischen Truppen zu gelangen, lässt ein skrupelloser Medienmogul über seine eigenen Satelliten und andere sündteure Ausrüstung die Signale von Navigationssatelliten manipulieren.
Natürlich durchkreuzt Superagent James Bond in "Der Morgen stirbt nie" aus dem Jahr 1997 die Absichten des Bösewichts. Das Problem aber ist heute aktueller denn je: Schon für gut 100 Euro gibt es im Internet mittlerweile Geräte zu kaufen, die im Umkreis von mehreren Kilometern das von GPS-Satelliten ausgestrahlte Signal stören können, warnt ein britischer Experte. Besonders gefährlich wird es David Last zufolge, wenn das Satellitensignal nicht einfach gestört, sondern gezielt verfälscht wird.
Bei einer Fachkonferenz, die vor kurzem am Nationalen Physikalischen Labor in Teddington stattfand, sagte der frühere Präsident des Royal Institute of Navigation, er schätze die Situation bei der Satellitennavigation so ein wie bei Computern, bevor die ersten Massenviren verbreitet wurden. Hätte man damals vor den Gefahren gewarnt, zitiert ihn der Sender BBC, "hätte man auch gesagt: Wen juckt das schon?"
Navigationssatelliten sind im Prinzip fliegende Uhren, die aus einer Höhe von 20200 Kilometer mit einem sehr schwachen Signal ihre Position und die exakte Zeit zur Erde senden. Navigationsgeräte empfangen diese Daten und errechnen dann aus der Zeit, welche die Signale vom Satelliten bis zum Empfänger brauchen, und der Position der Satelliten ihre eigene Position.
In zwei Jahren in kriminellen Händen?
Die Technik ist längst Teil des Alltags geworden. Privatleute setzen GPS-Empfänger ein, um sich von A nach B lotsen zu lassen. In LKW-Flotten tragen die Geräte dazu bei, die Logistik zu optimieren. Die Geräte in Fahrzeugen zum Beispiel von Speditionen ermitteln nicht nur ihre Position, sondern melden sie per Funk auch an die Zentrale.
Hier könnte - befürchten Experten - schon relativ bald eine ähnliche Entwicklung in Gang kommen wie im Internet. Zuerst waren es junge Technikfreaks, die Viren in die Welt setzten, um sich damit zu brüsten. Doch dann kamen Kriminelle, die die Techniken nutzten, um Kreditkarteninformationen oder Passwörter zu stehlen. Sie sind heute in Banden organisiert und beherrschen die Szene.
Um aber zum Beispiel einer Geldtransportfirma vorzugaukeln, dass ihr per Satellit überwachtes Fahrzeug auf dem richtigen Weg ist, braucht es heute noch Geräte, die einige tausend Euro kosten und dazu eine Menge an Fachwissen. Mit geeigneter Ausrüstung ließen sich dann an Navigationsgeräte manipulierte Daten senden, sodass diese ihre Position falsch berechnen und ebenso falsch an die Zentrale übermitteln.
Für die Spedition sähe es aus, als seien die Fahrzeuge auf der geplanten Route. In Wirklichkeit könnten Verbrecher samt den Millionen in einem Geldtransport längst über alle Berge sein. Noch würden ein solches Szenario nur echte Technikfreaks hinbekommen, sagt Experte Last. Er rechnet jedoch damit, dass das Wissen und die Technik dazu in ein bis zwei Jahren in den Händen von Kriminellen sein könnte.
25.02.2010, sueddeutsche.de, Helmut Martin-Jung |
|
|
|
|
|
 |  | | Texas: 100 Autos per Funk abgeschaltet |
|  |
Verfasst am: 18.03.2010 19:42 |
|
|
| Unser-Jena |
| Admin |
 |
 |
| Anmeldedatum: 19.10.2005 |
| Beiträge: 2132 |
| Wohnort: Jena |
|
|
 |
 |
 |
|
hier noch ein bsp., was ähnlich gelagert ist.
| Zitat: | Im texanischen Austin hat ein ehemaliger Mitarbeiter eines Autohauses mehr als 100 Fahrzeuge von Kunden über das Internet lahm gelegt. Möglich wurde dies über das sogenannte "Webtech-Plus-System", eine Technik, die Autohändler in den USA schon länger einsetzen: Kunden, die Finanzierungs- oder Leasingraten nicht pünktlich begleichen, können über eine im Fahrzeug installierte elektronische Wegfahrsperre, die sich per Mobilfunk aktivieren lässt, am Starten des Fahrzeugs gehindert werden. Möglich ist auch das Einschalten der Hupe als "Zahlungserinnerung".
Der entlassene Angestellte des Autohauses wollte sich offenbar an seinem Ex-Arbeitgeber rächen. Die eingeschaltete "High Tech Crime Unit" (HTCU) der Polizei von Austin kam ihm über die Auswertung von Provider-Daten auf die Spur, nachdem sich zahlreiche aufgebrachte Kunden, deren Fahrzeug nicht mehr anspringen wollte, bei dem Autohaus beschwert hatten. Vermutlich nutzte der Geschasste Zugangsdaten eines früheren Kollegen, um sich in das von Pay Technologies vermarktete "Webtech-Plus-System" einzuloggen.
Die Technik, Autos per Fernsteuerung über das Internet lahm zu legen, sorgte bereits bei ihrer Einführung vor rund zehn Jahren für heftige Diskussionen. Kritiker werfen Nutzern solcher Systeme unter anderem vor, Kunden, die sowieso schon in Zahlungsschwierigkeiten stecken, zusätzlich zu erniedrigen. Andererseits erlaubt die Technik Autohändlern, bei Nichtzahlung einfacher an ihre Fahrzeuge zu kommen. Jim Krueger, Mitbegründer von Pay Technologies, versicherte unterdessen, dass es der erste Missbrauch des "Webtech-Plus-Systems" durch "Hacker" gewesen sei. (mfz) heise.de, 18.03.2010 |
|
|
|
|
|
 |  | | Heimautomation: Die Lösung heißt IP - vielleicht |
|  |
Verfasst am: 20.05.2010 14:56 |
|
|
| Unser-Jena |
| Admin |
 |
 |
| Anmeldedatum: 19.10.2005 |
| Beiträge: 2132 |
| Wohnort: Jena |
|
|
 |
 |
 |
|
man sollte die befürworter und geschäftliche nutznießer von dem vernetzten haus dazu zwingen, dass sie für alle schäden aufkommen müssen, wenn der nutzer später mal schäden wegen fehlfunktion oder mißbrauch hat. wette aber, dass die auf dem schaden sitzen bleiben werden.
| Zitat: | Auf der Konferenz ConLife in Köln beraten Vertreter verschiedener Branchen, wie die deutsche Wirtschaft vom Trend zur allumfassenden Vernetzung profitieren können. Dabei beschäftigt viele Teilnehmer der Konferenz, die sich als "Leitveranstaltung für Heimvernetzung und -automatisierung" sieht, die Frage nach den Standards. Bernd Grohmann vom Elektronik-Hersteller eQ-3 ist von den Entwicklungen der vergangenen Jahre wenig überzeugt: "Die These war: Wir müssen nur einen Standard haben, dann wird der Markt von alleine abheben." Die zahlreichen Standards, die darauf entwickelt worden seien, hätten das jedoch nicht bestätigt: "Es ist ein ganzes Knäuel an Techniken entstanden."
Nach Grohmanns Überzeugung sind die bereits entwickelten Techniken KNX-RF, Zigbee, Z-Wave, Nanotron, Wavenis, Insteon und auch DigitalSTROM allesamt nicht geeignet, der Heimautomation zum Durchbruch zu verhelfen. Die Systeme seien viel zu teuer – Grohmann rechnet bei einem Neubau mit zusätzlichen Investitionen von fünf bis acht Prozent der Bausumme –, auch scheiterten die Techniken an grundlegenden Aufgabenstellungen, wie zum Beispiel der Kommunikation zwischen batteriebetriebenen Geräten. Weiterer Schwachpunkt vieler Techniken sei die Manipulationssicherheit.
Die Lösung sieht Grohmann in der Technik, die bereits in der Datenvernetzung die Hauptrolle spielt: "Wir glauben, dass IPv6 eine starke Rolle spielen wird", erklärt der Manager. Im Übrigen sei der Ansatz verfehlt, die Kunden von allumfassenden Komplettpaketen überzeugen zu wollen. Gefragt seien nicht zentrale Steuereinheiten und iPhone-Apps, sondern praktische Lösungen – wie zum Beispiel bei der Heizungssteuerung: "Ich möchte, dass das Bad morgens richtig warm ist", sagte Grohmann. Auch seien Produkte für Senioren immer gefragter, die es ihnen ermöglichten, Türen und Fenster einfach zu öffnen und zu schließen.
Ähnliche Hoffnungen hegt Intel-Deutschland-Geschäftsführer Hannes Schwaderer. Nach Intels Zählung sind 4 Milliarden Geräte vernetzt. Schon 2015 sollen es weltweit 15 Milliarden sein. Die Revolution findet nach Intels Auffassung zum Teil zu Hause statt: Die 50 elektronischen Geräte, die derzeit in einem durchschnittlichen Haushalt genutzt werden, sollen in den nächsten Jahren über eine zentrale Steuereinheit bedient werden können. "Sie werden über einen Standard kommunizieren – und der heißt IP", sagte Schwaderer.
Der Intel-Manager sieht den Gesundheitsmarkt als einen der Treiber für die Verbreitung der intelligenten vernetzten Systeme: "Das deutsche Gesundheitswesen hinkt der IT-Ausstattung eines normalen mittelständischen Betriebes 15 Jahre hinterher". Auch der deutsche Maschinenmarkt als Exportmotor der Wirtschaft könne von vernetzten Systemen stark profitieren – allerdings sei hier viel mehr Offenheit gefragt: "Ein Industrie-Roboter kostet heute 30.000 Euro, die Software dazu allerdings 60.000 Euro." Nur durch eine Abkehr von proprietären Produkten seien diese Kosten wesentlich zu reduzieren.
Torsten Kleinz / (anw), heide.de, 20.05.2010 |
|
|
|
|
|
 |  | | Hacker-Angriffe bald auch auf Autos? |
|  |
Verfasst am: 20.05.2010 19:27 |
|
|
| Unser-Jena |
| Admin |
 |
 |
| Anmeldedatum: 19.10.2005 |
| Beiträge: 2132 |
| Wohnort: Jena |
|
|
 |
 |
 |
|
noch ein bsp., was hacker schon heute anstellen können
| Zitat: | Die Kreuzung rückt immer näher – doch plötzlich fällt die Bremse aus, der Motor macht, was er will. US-Forscher haben den Albtraum vom Auto außer Kontrolle wahr gemacht. Zum Glück nur in einem Experiment. Bislang...
Moderne Autos könnten – ähnlich wie Computer – bald zum Ziel von Hacker-Angriffen werden. In einem Versuch konnten Wissenschaftler ferngesteuert die komplette Kontrolle über fahrende Autos übernehmen. Gas, Bremse – alles bedienten sie von außen per Computer.
Ein Hacker könnte so verheerende Unfälle auslösen. Jeder Eingriff des Fahrers wäre wirkungslos.
Die Forscher konnten sogar Schadprogramme (Malware) im Auto installieren. Nach einem Unfall würden diese Programme jede Spur des Hackerangriffs vernichten.
Wie gingen die Experten vor? Moderne Autos haben enorm viele elektronische Sicherheitssysteme. Ihre Daten bündeln sich in einer Schnittstelle, die zur Fehler-Diagnose für Werkstätten dient. Diese Schnittstelle wurde angezapft, neue Software eingespeist. Vor dem digitalen Kapern musste also erst das Auto geknackt werden.
Künftige Hacker könnten es leichter haben.
Denn Autos werden bald noch viel stärker mit dem Internet verbunden sein. Türen müsste dann niemand mehr überwinden – mit den richtigen Programmen schleust man sich einfach in den Computer des Autos.
Derzeit sehen die Wissenschaftler der US-Unis Washington und San Diego zwar noch keine akute Gefahr. Stefan Savage (Uni San Diego) in der „New York Times“: „Wir wollen aber schon jetzt warnen, bevor es plötzlich zum Problem wird.“
Doch schon heute sind viele Autos mit dem Internet verbunden. Systeme wie „OnStar“ (General Motors) können den Wagen orten, per Internet öffnen und verschließen und sogar abschalten. Was eigentlich Diebe aussperren soll, könnte unfreiwillig Hackern die Türen öffnen...
bild.de, 20.05.2010 |
|
|
|
|
|
Verfasst am: 12.08.2010 16:52 |
|
|
| Unser-Jena |
| Admin |
 |
 |
| Anmeldedatum: 19.10.2005 |
| Beiträge: 2132 |
| Wohnort: Jena |
|
|
 |
 |
 |
|
neues bsp., was man so alles bei vernetzung anstellen kann. viel spass mit dem ärger, den man dann im haus haben würde.
| Zitat: | Informatiker der University of South Carolina und der Rutgers University nähern sich in einer Studie zur Sicherheit elektronischer Steuerungen in Kraftfahrzeugen dem Thema über den Gesichtspunkt Datenschutz. Über böswillige Eingriffe in die Fahrzeugelektronik moderner PKW lassen sich zahlreiche gefährliche Aktionen vom Deaktivieren der Bremsen während der Fahrt über ein Ausschalten der Zündung bis zu spontanen Vollbremsungen auslösen. Bisherige Experimente dazu konzentrierten sich auf mögliche Auswirkungen solcher Eingriffe und auf die Verwundbarkeit der fahrzeuginternen Vernetzung diverser Subsysteme, etwa im Rahmen des verbreiteten Controller Area Network (CAN).
Die Frage, wie sich ein Angreifer ohne physische Veränderungen am Auto in die Systeme hacken könnte, blieb dabei jedoch zweitrangig. Ishtiaq Rouf von der USC und Mitarbeiter haben nun den Datenaustausch zwischen CANbus-Controllern und drahtlos angebundenen Reifendrucksensoren als eine Schwachstelle ausgemacht, über die sich sowohl irreführende Daten ins Auto einschleusen als auch Bewegungsprofile für das betreffende Fahrzeug per Funk aufnehmen lassen. Die Sensoren sind für Neuwagen in den USA (und demnächst vermutlich auch in der EU) vorgeschrieben und identifizieren sich einzeln gegenüber der Bordelektronik. Alternativ kann man einen Reifendruckabfall zwar auch über Drehzahlunterschiede zwischen einem normal befüllten und einem halbplatten Reifen an derselben Achse erkennen, diese indirekte Kontrolle ist in den USA jedoch mittlerweile nicht mehr zugelassen.
Die Forscher konnten die Datenübertragungen individuell agierender Drucksensoren der direkten Kontrollsysteme mit einfachen Mitteln wie GNU Radio und USRP abgreifen und fanden heraus, dass dabei keinerlei Verschlüsselung zum Einsatz kommt und dass die Bordelektronik der untersuchten Autos den empfangenen Signalen ohne gesonderte Validierung blind vertraut. Damit sind irreführende Spoof-Angriffe ebenso möglich wie andere Aktivitäten, um die Batterien der Sensoren leerlaufen zu lassen.
Anders als man erwarten sollte, konnten die Forscher den Sensoren problemlos aus 10 Meter Entfernung lauschen – wenn sie einen Antennenverstärker nutzten, sogar aus 40 Meter Entfernung von einem stehenden Auto. Die so erhältlichen 32-bittigen IDs der Sensoren bieten damit eine ähnliche Möglichkeit, Autos im Straßenverkehr zu identifizieren und zur Erfassung von Bewegungsprofilen beizutragen wie die Videotechnik. Autofahrer können die Sensoren nicht deaktivieren und sind der Überwachung genauso wehrlos ausgeliefert wie dem Filmen von Nummernschildern per Videokamera. Im Vergleich dazu dürfte sich die Funkkontrolle indes nicht nur als weniger störanfällig, sondern auch als erheblich billiger entpuppen.
Zum Schutz vor unerwünschten Mithörern empfehlen die Verfasser der Studie, die Entwickler von Fahrzeug-Controllern mögen auf sichere Übertragungsprotokolle umsteigen und im Interesse der Fahrzeugsicherheit zuallererst dafür sorgen, dass empfangene Signale auf Konsistenz geprüft werden. Sie erwähnen zwar bestehende Standardentwürfe der IEEE für die drahtlose Datenübertragung in und zwischen Autos, scheinen davon aber nicht viel zu halten. Auf jeden Fall gehen sie bei ihren Handlungsempfehlungen nicht darauf ein. (hps) 12.08.2010, heise.de |
|
|
|
|
|
 | |  |
|